Backpacking Packliste Südostasien: Das muss alles mit!

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Geschätzte Lesezeit: 16 Minuten

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 8. Juli 2018 um 16:41 aktualisiert.

Sinn und Zweck dieser Backpacking Packliste (für Südostasien)

Wenn du wissen möchtest, was bei deiner nächsten Reise auf keinen Fall fehlen darf und worauf du gerne auch verzichten kannst, dann bist du hier genau richtig!

Wer kennt es nicht? Schon bald geht es mit der Reise los und die Vorfreude ist riesig. Doch da sind immer wieder die gleichen Fragen, die einen plagen: Habe ich nun alles beisammen oder doch irgendetwas vergessen, was ich noch besorgen muss? Und vor allem auch: Brauche ich das wirklich oder werde ich es nur unnötig durch die Gegend tragen?

Unserer Meinung nach das schlimmste Gefühl bevor es endlich losgeht. Um dir (und uns) dieses Gefühl zu nehmen, haben wir diese Packliste erstellt. Sie ist geeignet für Digitale Nomaden, Reisende, Weltenbummler, Backpacker und jeden anderen, der gerne verreist.

Der Zeitraum der Reise spielt hierbei keine sonderlich große Rolle. Es ist völlig egal, ob du 2 Wochen oder 2 Monate mit deinem Gepäck auskommen musst. Du wirst deine Sachen einfach einmal wöchentlich waschen, um nicht noch mehr unnötiges Gepäck mit dir herumzuschleppen.

Unsere Reise führte uns in die folgenden Länder: Thailand, Singapur, Philippinen und Japan. Damit du dir besser vorstellen kannst, wo alles liegt, gibt es hier eine kleine Visualisierung unserer Reiseroute durch Südostasien.

Backpacking Reiseroute durch Südostasien auf einer Karte

Da es sich bei uns vor allem um den Raum Südostasien handelt, ist unsere Packliste vorzugsweise auf warmes Wetter zugeschnitten. Wir haben allerdings auch ein paar wärmere Klamotten mitgenommen, sodass wir die Kälte in Japan mit dem Zwiebelschalen-Prinzip überstehen konnten.

Mittlerweile sind wir zwar wieder in Deutschland, wir hatten allerdings während der 3 Monate mehr als genug Zeit, um über alles Mitgenommene nachzudenken. Damit du aus unseren Fehlern lernen kannst, haben wir diese Packliste nochmal ordentlich überarbeitet.

Um dir diese Änderungen leicht erkennbar zu machen, haben wir sie stets kursiv geschrieben!

Warum wir uns für einen Rucksack entschieden haben!

Natürlich lässt sich die Entscheidung darüber, ob man lieber einen Koffer oder Rucksack mitnehmen sollte nicht pauschal fällen, da in manchen Situationen die eine Option sinnvoller wäre als die andere. Da es in Südostasien allerdings auch mal unpassierbare Wege geben kann und in solchen Fällen ein Koffer zum Hindernis werden würde, haben wir uns für Rucksäcke entschieden.

Backpacking Südostasien Reise - Abschied am Köln Flughafen - Jasmin und Valentin

Außerdem hat man mit einem Rucksack immer die Hände frei und kann diese anderweitig verwenden, zum Beispiel zum Fotografieren oder zum Filmen. Schon das war für uns Grund genug auf einen Koffer zu verzichten! Die meisten Trekkingrucksäcke sind außerdem nur von oben oder von unten zugänglich und machen es Taschendieben somit etwas schwerer. Natürlich kann ein Dieb auch einfach den Rucksack aufschneiden, allerdings ist dafür die Hemmschwelle sehr viel größer. Außerdem sind wir der Meinung, dass ein Rucksack einem Koffer in keinem Punkt mehr nachsteht, wenn man sogenannte Packtaschen verwendet. Dadurch lässt sich das Gepäck sehr viel leichter organisieren und man ist weiterhin flexibel unterwegs!

Backpacking Packliste Südostasien - Fertig gepackte Packtaschen, Packbeutel

Ein guter Kompromiss sind Kofferrucksäcke, da man sehr schnell an alles rankommt und das gesamte Gepäck trotzdem am Rücken tragen kann. Jedoch sollte man auch hier nicht vergessen: Nicht nur man selbst kommt leichter an die eigenen Sachen ran, auch Taschendiebe haben schnellen Zugriff!

Backpack, Daypack und Regenschutz

Wir haben uns für jeweils einen großen Rucksack und einen Tagesrucksack entschieden. Im großen Rucksack landen alle Klamotten, Waschsachen und so weiter. Technik und Wertsachen tragen wir stets in unserem Tagesrucksack.

Jasmin nimmt als großen Rucksack den Deuter ACT Lite 35+10 SL* und als Tagesrucksack einen vergleichsweise günstigen und kompakten Rucksack mit, der gleichzeitig auch als Strandrucksack verwendet wird.

Valentin nimmt als Hauptrucksack einen etwa doppelt so großen Gregory Stout mit 65 Litern* Fassungsvermögen und als Tagesrucksack einen Kopack Anti-Diebstahl-Rucksack* mit. Das Teil ist echt genial, weil es sich zwar wie ein Koffer öffnen lässt aber trotzdem nur von innen zugänglich ist und Langfinger somit keinen Zugriff auf deine Wertsachen haben!

Außerdem sollte man für die großen Rucksäcke auch unbedingt einen Regenschutz kaufen! Dieser schützt die Rucksäcke nicht nur vor unerwartetem Regen, sondern ist auch der perfekte Transport-Schutz.

Der Gregory Stout kommt bereits mit einem Regenschutz. Für den Deuter ACT Lite mussten wir jedoch noch einen zusätzlichen Regenschutz kaufen!

Rucksäcke mit Regenhüllen

Ordnung im Rucksack

Mithilfe von Packtaschen kann auch ein Rucksack genau so organisiert gepackt werden wie ein Koffer. Die schwarzen Packtaschen* sind für Valentin und die roten Packtaschen* für Jasmin.

Backpacking Packliste Südostasien - Packtaschen

Ausgepackt sieht das ganze dann so aus:

Backpacking Packliste Südostasien - Packtaschen Inhalt Übersicht

Die Markierungen machen es ebenfalls leichter das Gepäck zu organisieren. Es gibt Taschen für Oberteile, Unterwäsche, Socken, Schuhe und getragene Wäsche. Bei den oben verlinkten Packtaschen, haben nur die schwarzen Packtaschen zusätzliche Markierungen, was man darin verstauen könnte. Da bei beiden Packtaschen durchsichtige Netze integriert sind, war es für uns allerdings nie ein Problem, die richtige Tasche zu finden!

Wichtige Dokumente und Finanzielles

Backpacking Packliste Südostasien - Wichtige Dokumente - Reisepass, internationaler Führerschein und Impfausweis

Ganz oben auf deiner Liste sollten die folgenden wichtigen Dokumente stehen:

  • Reisepass
  • Impfpass
  • Auslandskrankenversicherung (Kontaktdaten und Nachweis)
  • Führerschein und ggf. internationaler Führerschein (Nur zusammen gültig)
  • Flugtickets und Reservierungsbestätigungen
  • Passfotos
  • Kreditkarte (Wir empfehlen die kostenlose Kreditkarte der DKB)
  • Bargeld für den Notfall

Du solltest auch unbedingt Kopien von allen Dokumenten erstellen und weil Vorsicht besser als Nachsicht ist, deine Dokumente einscannen und in einer Cloud (z. B. Dropbox oder Google Drive) hinterlegen. Falls du nicht alleine unterwegs bist, kannst du mit deinem Reisepartner einen Ordner teilen, sodass ihr euch im Notfall schnell gegenseitig helfen könnt (z. B. wenn der Akku vom Handy mal leer ist).

Identitätsdiebstahl und wie du diesen verhindern kannst!

Viele wissen gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Wie denn auch? Es passiert völlig unbemerkt und es genügen bereits wenige Sekunden und die Person neben dir an der Ampel hat alle deine Daten aus dem kleinen Chip deiner Kreditkarte ausgelesen und kann diese zu ihren Gunsten verwenden. Meist bekommt man selbst erst dann etwas davon mit, wenn es zu einem Missbrauch der Daten kommt und deine Kreditkarte merkwürdige Abbuchungen aufweist.

Zum Schutz vor Taschendieben und Identitätsdiebstahl verwenden wir diese Bauchtaschen mit RFID-Blockierung*. Die RFID-Blockierung verhindert dabei den Identitätsdiebstahl, sodass niemand in unmittelbarer Nähe deine privaten Daten auslesen kann. Außerdem ist unser Modell selbst bei eng anliegender Kleidung nicht zu sehen und alle wichtigen Dokumente können darin schnell zugänglich verstaut werden ohne zu zerknittern.

Backpacking Packliste Südostasien - Bauchtasche mit RFID-Blockierung gegen Identitätsdiebstahl für wichtige Dokumente und Kreditkarten

Diese Bauchtasche darf auf keinen Fall fehlen! Während unserer Südostasien-Reise hatten wir sie stets am Körper und sie gab uns immer ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle über die wichtigsten Dokumente und Finanzen! Absolut empfehlenswert!

Falls es mal keinen Safe im Zimmer gibt: Pacsafe!

Nachdem wir im Internet viele Erfahrungsberichte zum Pacsafe gelesen haben, haben wir uns auch dafür entschieden und diese Entscheidung bisher nicht bereut. Das Ding ist sehr hochwertig verarbeitet und gegen Gelegenheitsdiebe der beste Schutz, den man haben kann. Lediglich das mitgelieferte Schloss hat auf uns einen etwas instabilen Eindruck gemacht. Deswegen haben wir es direkt mit einem etwas größeren Zahlenschloss* ausgetauscht.

Da es in diesem Bereich auch keine Alternativen gibt und wir unsere Wertsachen nicht immer mitschleppen, sondern auch mal guten Gewissens auf dem Zimmer lassen wollen, haben wir uns den Pacsafe zugelegt. Den Pacsafe gibt es übrigens in zwei Varianten: 5 Liter und 12 Liter. Die kleinere Variante ist leider nicht groß genug für Laptop und Kamera. Deswegen haben wir uns für das größere 12L Pacsafe* Modell entschieden.

Backpacking Packliste Südostasien - Mobiler Safe, Pacsafe mit 12 Liter Volumen

Auch wenn wir erst skeptisch waren, hat sich diese Investition doch als äußerst sinnvoll erwiesen! In vielen Situationen gab es weder Safe noch Schließfach, doch mit dem Pacsafe im Rucksack, fühlten wir uns immer sicher! In so ziemlich jeder Unterkunft gab es mindestens ein Rohr oder Bett, an dem sich der Pacsafe sicher befestigen ließ. Ohne Pacsafe hätten wir in vielen Situationen das Zimmer nicht so reinen Gewissens verlassen können und hätten alle Sachen mitschleppen müssen!

Kleidung

Vorab ein paar Tipps und Tricks, die du beim Packen deiner Kleidung beachten solltest.

Tipps und Tricks

Packe, was du gerne trägst!

Wir kennen es doch alle: Die Kleidungsstücke, die wir ja gerne mal tragen würden, aber nicht dazu kommen. Das sind nicht die Richtigen für deine Reise! Pack Sachen ein, in denen du dich wohlfühlst und die nicht viel Platz wegnehmen. Grundsätzlich ist Funktionskleidung sehr zu empfehlen, da diese deine Körpertemperatur reguliert, meist ein geringes Packmaß aufweist und schnell trocknet.

Vergiss nicht deine langen Sachen!

Das klingt vielleicht erst einmal unverständlich, jedoch ist es bei Tempel-Besuchen Pflicht, sich angemessen zu kleiden. Daran solltest du dich auch unbedingt halten!

Außerdem kann es vor allem im Flugzeug oder beim Transport mit einer Fähre sehr kalt werden und du bist froh, wenn du eine Jacke oder einen Pullover dabei hast!

Du brauchst keine Markenware und keinen Schmuck!

In Südostasien interessiert es Niemanden, ob du Nike oder Adidas trägst. Dadurch fällst du nur unnötig auf und stellst für Diebe ein lukrativeres Ziel dar. Deswegen: Möglichst strapazierfähige und bequeme Kleidung mitnehmen, die ruhig auch mal dreckig werden kann! Auch deinen Schmuck solltest du, wenn du darauf verzichten kannst, einfach zuhause lassen!

Packe minimalistisch!

Beschränke deine Auswahl auf das Wichtigste! Du kannst dir überall Kleidungsstücke nachkaufen (und das wahrscheinlich noch günstiger als hier in Deutschland). Du wirst erstaunt sein, wie wenig du eigentlich brauchst!

Deine Kleidung sollte gut kombinierbar sein!

Klingt logisch, ist aber gar nicht so einfach wie man denkt. Auffällige Farben sollte man vermeiden, da diese meist schwer mit anderen Kleidungsstücken zu kombinieren sind.

Valentins Kleidung

  • 5x Muskelshirts
  • 3x T-Shirts
  • 1x Jeans
  • 3x kurze Sporthosen (Da ich meistens sowieso meine Badehose an hatte und bei Städtetrips die Sporthosen zu kurz gewesen wären, habe ich diese mit einem Paket zurück nach Deutschland geschickt.) 
  • 2x Jeans-Shorts
  • 1x Jogginghose
  • 2x Badehosen
  • 7x Unterhosen
  • 7x Socken
  • 1x Flip Flops
  • 1x Sneaker
  • 1x Regenjacke
  • 1x Joggingjacke
  • 1x Lederjacke 1x Fleecejacke (Lederjacken nehmen einfach zu viel Platz weg. Eine Fleecejacke hat ein kleineres Packmaß und bringt sicherlich auch mehr!)

Jasmins Kleidung

  • 5x Tops
  • 2x T-Shirts
  • 1x Jeans
  • 4x kurze Hosen 2x kurze Hosen
  • 1x lange, dünne Hose
  • 1x Jogginghose
  • 1x langer Rock
  • 2x kurze Kleider
  • 1x Jumpsuit
  • 3x Bikinis
  • 7x Unterhosen
  • 2x BHs
  • 3x Socken
  • 1x Flip Flops
  • 1x Sneaker*
  • 1x Joggingjacke
  • 1x Langarmshirt
  • 1x Regenjacke
  • 1x Fleecejacke

Hygieneartikel

Hierfür empfehlen wir dir eine Kulturtasche zum Aufhängen, somit hast du immer Ordnung und kannst den Platz super nutzen. Valentin hat sich die Kulturtasche in schwarz* geholt und Jasmin die Kulturtasche mit weißer Innenfarbe*.

Für den Strand haben wir uns außerdem große Mikrofaser-Handtücher (90x180cm* und 100x200cm*) besorgt.  Mikrofaser-Handtücher haben gleich mehrere Vorteile: Sie haben ein kleines Packmaß und Eigengewicht, trocknen sehr schnell, sind anti-bakteriell und geruchlos, also optimal für Reisen!

Backpacking Packliste Südostasien - Kulturtaschen zum Aufhängen und Mikrofaser-Handtücher

Valentins Kulturbeutel

  • Schallzahnbürste*
  • Zahncreme
  • Zahnseide
  • Nagelschere, Nagelfeile und Pinzette (Gibts hier als Maniküre-Pediküre-Set*)
  • Rasierer und Ersatz-Rasierklingen
  • Deo und Deo-Roller
  • Gesichtscreme
  • Desinfektions-Tücher
  • Haarwachs*
  • 2 in 1 – Duschgel
  • Waschmittel*
  • Kontaktlinsen, Tageslinsen (Wenn du eine Brille trägst und Tauchen gehen möchtest, solltest du unbedingt welche mitnehmen! Ich empfehle Tageslinsen, da es bei diesen nicht so schlimm ist, wenn sie verloren gehen! Je nach Aktivität kann der Einsatz von Kontaktlinsen sinnvoller sein, da die Brille verloren gehen könnte!)
  • Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30* – Unbedingt in Deutschland kaufen, weil es vor Ort sehr teuer werden kann! Während unserer Reise ist uns aufgefallen, dass wir viel zu viel Sonnencreme mitgenommen haben! Da wir oft in Städten unterwegs waren und nicht den ganzen Körper mit Sonnencreme einschmieren mussten, haben wir entsprechend weniger davon verbraucht. Über drei Monate in Südostasien haben wir zu zweit gerade einmal eine Sonnencreme verbraucht!
  • Insektenschutzmittel – Ist hier nicht dabei und sollte lieber vor Ort gekauft werden, weil es dort günstiger ist.

Backpacking Packliste Südostasien - Valentins Kulturbeutel, Kulturtasche

Jasmins Kulturbeutel

  • Schallzahnbürste*
  • Ersatz-Aufsätze für die Schallzahnbürste (Je nach Reisedauer)
  • Zahncreme
  • Zahnseide
  • Rasierer und Ersatz-Rasierklingen
  • Haarbürste
  • Reinigungs-Tücher
  • Deo-Roller
  • Duschgel
  • Shampoo
  • Wimperntusche
  • Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30* – Unbedingt in Deutschland kaufen, weil es vor Ort sehr teuer werden kann! Während unserer Reise ist uns aufgefallen, dass wir viel zu viel Sonnencreme mitgenommen haben! Da wir oft in Städten unterwegs waren und nicht den ganzen Körper mit Sonnencreme einschmieren mussten, haben wir entsprechend weniger davon verbraucht. Über drei Monate in Südostasien haben wir zu zweit gerade einmal eine Sonnencreme verbraucht!
  • Sonnenspray mit Lichtschutzfaktor 50* – Für das Gesicht und die Lippen, falls man empfindlichere Haut hat. Haben wir nie verwendet, da uns Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 völlig gereicht hat!
  • Insektenschutzmittel – Ist hier nicht dabei und sollte lieber vor Ort gekauft werden, weil es dort günstiger ist.

Jasmin hat außerdem noch unsere gesamte Reiseapotheke (auf dem Bild nicht sichtbar) in ihrem Kulturbeutel. Diese konnten wir problemlos in den Seitentaschen des Kulturbeutels verstauen. Ansonsten hätten wir eine weitere Tasche im Rucksack verstauen müssen. Da Jasmin allerdings noch etwas Platz in ihrem Kulturbeutel hatte, haben wir das Problem so gelöst.

Backpacking Packliste Südostasien - Jasmins Kulturbeutel, Kulturtasche

Reiseapotheke

Da es in Südostasien sehr viele Mücken gibt und diese ziemlich gefährliche Krankheiten (Malaria, Dengue-Fieber, usw.) übertragen können, solltest du dich auf jeden Fall um geeignete Präventivmaßnahmen kümmern! Mückenschutzmittel solltest du dir allerdings lieber direkt vor Ort besorgen, weil es dort etwas günstiger ist.

Nichtsdestotrotz hält es die ein oder andere Mücke nicht davon ab, dich zu stecken. Damit der Stich aber nicht juckt und schneller heilt, haben wir dieses kleine Wundermittel dabei: Bite-Away Stichheiler*.

Außerdem solltest du noch die folgenden Dinge in deiner Reiseapotheke dabei haben:

  • Kohletabletten gegen Durchfall oder Sodbrennen
  • Desinfektionsmittel
  • Fenistil bei Ausschlag, Sonnenbrand oder juckender Haut
  • Paracetamol gegen Schmerzen und Fieber
  • Bepanthen Wund- und Heilsalbe
  • Jod, Antiseptikum bei Wundinfektionen der Haut
  • Meditonsin gegen Erkältungen
  • Pflaster (Bei größeren Verletzungen sollte man sowieso einen Arzt aufsuchen!)

Technik

Da wir auch während unserer Reise weitere Beiträge verfassen und viele Fotos und Videos machen wollen, nehmen wir einiges an Technik mit! Während unserer Reise haben wir uns außerdem auf Koh Samui in Thailand eine Drohne zugelegt! Mehr dazu, findest du weiter unten!

Backpacking Packliste Südostasien - Technik, Kamera, Objektive, Stativ, Action-Cam, internationale Ladegeräte und weiteres Zubehör

Laptop

  • Dell XPS 15 9560* – Die wohl beste Alternative zum Macbook Pro von Apple, wenn man ein Windows-Fanatiker ist.

Dell XPS 15 9560 Laptop - Schreiben am Vakuya Blog

  • Transport-Tasche* – Im Inneren können wichtige Dokumente und eine Geldreserve sicher verstaut werden!
  • Ladegerät
  • Kabellose Maus* mit Schutz-Tasche* – Es lässt sich einfach nicht leugnen: Auf den meisten Windows-Geräten sind die Touchpads einfach nicht perfekt und mit einer Maus lässt es sich sehr viel angenehmer arbeiten! Wenn man hin und wieder mal auf die Maus verzichtet und nur das Touchpad verwendet, lernt man mit der Zeit damit sehr viel besser umzugehen! Für die meisten Aufgaben reicht das Touchpad auf jeden Fall aus! Vor allem für das Schneiden von Videos oder das Bearbeiten von Fotos ist eine Maus aber auf jeden Fall empfehlenswert, weil es damit einfach sehr viel schneller geht!

Reise- und Steckdosenadapter

Backpacking Packliste Südostasien - Reiseadapter Steckdosen mit USB-Anschlüssen

Kamera

  • Panasonic Lumix GH5* – Zum Zeitpunkt dieses Beitrags gibt es in dem Preissegment wohl keine bessere Kamera!
  • 3 Ersatz-Akkus* für die Panasonic Lumix GH5
  • Dual-Ladegerät* für die Panasonic-Akkus – Kleiner als das Original-Ladegerät und man kann zwei Akkus gleichzeitig direkt über USB laden – besser gehts nicht!
  • 128GB SD-Karten* – Um mit der GH5 in 4K zu Filmen werden schnelle SD-Karten benötigt.

Objektive, Adapter und Filter

  • Panasonic Lumix 12-35mm f2.8 II* – Kompaktes und sehr leichtes Objektiv von Panasonic mit eigener Bildstabilisierung. In Kombination mit der internen Bildstabilisierung der GH5 ein absoluter No-Brainer für jede Reise!
  • Sigma 18-35mm f1.8* – Das Objektiv ist zwar groß und schwer, lässt Bilder und Videos allerdings einfach traumhaft aussehen!
  • Tokina 11-20mm f2.8* – Ein Ulta-Weitwinkel-Objektiv, welches wir uns in Japan zugelegt haben. Im Nachhinein betrachtet wünschten wir echt, wir hätten es bereits von Anfang an dabei gehabt! Das Objektiv erlaubt einen ähnlichen Blickwinkel wie eine Action-Cam, ist zum Fotografieren aber wesentlich besser geeignet!
  • Speedbooster XL* – Dabei handelt es sich um einen Objektiv-Adapter für das Sigma-Objektiv. Geniales Ding, weil es den Blickwinkel vergrößert und mehr Licht durchlässt und man somit auch in dunklen Situationen noch gut Filmen kann!
  • Variable Grau-Filter (ND-Filter)* – Damit lassen sich sehr einfach wundervolle Langzeitbelichtungen machen. Außerdem kann man damit in Videos sehr leicht einen unscharfen Hintergrund erzeugen!

Action-Cam

  • Sony FDR-X3000R* – Wir haben bisher noch keine Action-Cam gesehen, die ein so stabiles Bild liefert wie die Sony! Außerdem kommt die Action-Cam mit Armband und externem Bildschirm, welcher ebenfalls wasserdicht ist! Das Armband und zusätzliche Display haben wir nie verwendet, weil man auch einfach ein Smartphone mit der Action-Cam verbinden und diese sogar damit steuern kann! Auch wenn das externe Display und das Armband nicht gerade groß ist, kann man sich diesen Platz trotzdem im Rucksack für etwas anderes aufsparen! Die Verbindung mit dem Smartphone hat bei uns außerdem meist schneller und zuversichtlicher funktioniert als der externe Bildschirm!
  • Unterwassergehäuse für die Action-Cam (ist im Lieferumfang der Sony FDR-X3000 bereits enthalten!)

Sony Action Cam im Unterwassergehäuse

  • 3 Ersatz-Akkus* für die Action-Cam – Und die braucht man auch! Die kleinen Sony-Akkus haben teilweise ihren Geist schon vor dem Ende eines abenteuerlichen Tages aufgegeben!
  • Dual-Ladegerät* für die Sony-Akkus – Auch hier lassen sich zwei Akkus gleichzeitig direkt über USB laden!
  • 64GB Micro-SD-Karten* – Für die Action-Cam werden ebenfalls schnelle Micro-SD-Karten benötigt, wenn 4K in höchster Qualität aufgenommen werden soll!

Drohne

  • DJI Mavic Pro Fly More Combo – Haben wir uns während unseres Aufenthalts auf Koh Samui in Thailand ganz spontan zugelegt! Wir haben vorher bereits in Deutschland darüber spekuliert, ob sich eine Drohne lohnen würde. Als wir die Drohne dann in einem Elektrofachhandel im Central Festival (Einkaufszentrum auf Koh Samui) gesehen haben, haben wir eine Nacht darüber geschlafen und uns die Drohne dann kurzerhand einfach gekauft! Bisher haben wir diese Entscheidung nicht bereut! Unsere ersten Aufnahmen mit der Drohne kannst du dir im folgenden Video ansehen! Ohne Drohne hätten wir Koh Lanta aus dieser wundervollen Perspektive nicht sehen können, für uns hat es sich also auf jeden Fall gelohnt!


Die Fly More Combo kommt übrigens mit insgesamt 3 Akkus, einer Fernbedienung, 8 Propellern, einem Ladegerät mit Powerbank-Adapter, einer Ladestation für bis zu 4 Akkus, einem Auto-Ladegerät, sowie einer sehr hochwertig verarbeiteten Tasche.

  • Grau-Filter (ND-Filter) – Haben wir leider nirgends gefunden, hätten wir uns aber auf jeden Fall noch gekauft! Dank dieser Filter kann die Drohne Videos mit der richtigen Verschlusszeit aufnehmen und so noch flüssigere Aufnahmen erzeugen! Außerdem kann man damit auch Langzeitbelichtungen machen, was vor allem bei Wasser echt cool aussehen kann!

Sonstiges

  • Reise-Stativ* – Wiegt mit Transport-Tasche nur 1,3kg und lässt sich bis zu knapp 160cm ausfahren.
  • Kamera-Clip* – Dieses Ding ist einfach genial und besser als jeder Schultergurt! Damit lässt sich die Kamera ganz leicht am Rucksack befestigen und ist immer schnell zugänglich! Wir haben uns den Kamera-Clip von Peak Design gekauft, als wir in Bangkok waren und es hat uns während der ganzen Reise nicht im Stich gelassen!
  • Ausfahrbarer Selfie-Stick* – Nicht empfehlenswert: Die Trageschlaufe ist plötzlich gerissen und die Action-Cam dabei auf den Boden gefallen! Außerdem fing das Gewinde bereits nach kurzer Zeit an zu rosten!
    • Alternative: Joby Gorillapod SLR-Zoom* – Wir haben uns in Singapur ein etwas günstigeres Modell gekauft und sind einfach fasziniert davon! Mit etwas Kreativität lässt sich das kleine Wunder-Stativ an den unmöglichsten Stellen fixieren und sorgt so für sehr interessante Aufnahmen! Es lässt sich zwar nicht ausfahren, kann aber so zurechtgebogen werden, dass trotzdem genug im Bild ist!
      • ACHTUNG: Gorillapods nutzen sich sehr schnell ab und sollten daher mit erhöhter Vorsicht verwendet werden. Bei uns sind auch bereits nach kurzer Zeit die Beine abgebrochen. Dies ist zum Glück im “richtigen” Moment passiert, es hätte allerdings auch schief gehen können! Wer auf die kreativen Anwendungsmöglichkeiten eines Gorillapods verzichten kann, sollte deswegen lieber zu einem langlebigen Mini-Stativ* ohne stark abnutzbare Einzelteile greifen.
  • Filter-Tasche* – Lässt sich am Gürtel befestigen, sodass man weiterhin sehr flexibel ist. Während der Reise ist uns außerdem aufgefallen, dass die Filter-Tasche groß genug ist, um darin alle unsere Akkus zu verstauen. So muss man im Notfall nicht erst an den Rucksack, sondern kann die Akkus schnell wechseln und verpasst nicht den wichtigsten Moment!
  • Stoßfeste Transport-Tasche für Kamera, Objektive und Zubehör* – Für noch mehr Ordnung im Rucksack! Außerdem der perfekte Schutz für die teure Kamera-Ausrüstung!
  • LED-Licht in Kreditkarten-Größe* Haben wir während unserer Südostasien-Reise so gut wie gar nicht verwendet, da wir immer mit verfügbarem Licht gearbeitet haben und die meisten Aufnahmen spontan entstanden sind! Wäre ohne das lichtstarke Sigma Objektiv allerdings so nicht möglich gewesen!
  • 4TB Externe Festplatte mit USB-C* – Damit auch unterwegs der Speicher nicht ausgeht und man tolles Material nicht löschen muss, um mehr Platz zu schaffen! Ohne externe Festplatte wäre bei uns bereits nach dem ersten Monat Schluss mit Fotos und Videos gewesen, weil der interne Speicher des Laptops voll war! Das 4K-Material der verschiedenen Kameras bietet zwar sehr viele Details, ist aber auch unglaublich speicherhungrig!
  • Powerbank mit 20.000mAh – Falls man doch mal über einen längeren Zeitraum keinen Zugriff auf eine Steckdose hat ist eine Powerbank mit so großer Kapazität ein wahrer Lebensretter! Je nach Modell, lassen sich moderne Smartphones bis zu 6 mal damit aufladen! Darf in keinem Tagesrucksack fehlen!

Sonstiges

Kindle

Wenn du gerne liest, dann solltest du dir statt traditioneller Bücher unbedingt einen eReader wie beispielsweise das Kindle Voyage* zulegen. Ein eReader, wie das Kindle Voyage ist nicht nur sehr viel leichter als normale Bücher, es kann (fast) unendlich viele Bücher ersetzen und dabei immer noch problemlos in deinen Rucksack passen.

Backpacking Packliste Südostasien - Kindle in einer Hülle

Natürlich muss es nicht unbedingt das Kindle von Amazon sein. Alternativ kann auch ein eReader, Tablet oder sogar ein Smartphone von einem anderen Hersteller verwendet werden. Die meisten eReader haben im Vergleich zu einem Tablet jedoch eine viel bessere Akku-Laufzeit, was vor allem auf Reisen ein Segen ist, da man nicht immer eine Steckdose zur Verfügung hat.

Außerdem sind die Bildschirme der meisten Tablets und Smartphones einfach nicht für die Nutzung bei hellem Tageslicht gedacht, weil diese viel zu stark reflektieren! Mit dem Kindle hatten wir während der ganzen Reise keine Probleme und die Hintergrundbeleuchtung hat sich immer perfekt von selbst reguliert!

Kindle Display Vergleich Smartphone bei Tageslicht

Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gibt es mit dem Kindle keine Probleme beim Lesen. Die meisten Smartphones können bei hellem Tageslicht einfach nicht mit dem Kindle mithalten.

Drybag

Für den Strand haben wir uns außerdem diese wasserdichte Trockentasche (20L)* besorgt, welche man auch am Rücken tragen kann.

Backpacking Packliste Südostasien - Drybag, Trockentasche Krake (Wave Digger) mit 20 Liter Volumen in roter Farbe

Darin ist alles gut geschützt vor Sand und Wasser. Man kann damit sogar schwimmen gehen, weil es auf dem Wasser schwimmt – mit der knalligen Farbe eine super Kombination! Könnte man eventuell sogar als Ersatz für einen Tagesrucksack mitnehmen und somit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Fazit

Am Ende lässt sich nur sagen: Auch beim Packen ist weniger definitiv mehr. Viele Sachen lassen sich vor Ort kaufen, während man andere (z. B. Sonnencreme) unbedingt schon in Deutschland kaufen sollte. Wir hoffen sehr, dass dir diese Packliste geholfen hat und würden uns darüber freuen, wenn du diese mit deinen Freunden teilst!

Ansonsten wünschen wir dir ganz viel Spaß auf deiner nächsten Reise und freuen uns darauf, von dir zu hören!

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Valentin
Valentin
Hi, ich bin Valentin, 23 Jahre jung, Student und Selbstständiger und schreibe hier auf Vakuya über unsere bisherigen Abenteuerreisen durch Südostasien und den Rest der Welt! Zu meinen Leidenschaften gehört vor allem das Fotografieren und Filmen, aber auch Singen und Gitarre spielen! Ohne Musik geht bei mir gar nichts!

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