Tokio – Sehenswürdigkeiten, Tipps & Erfahrungen

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Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

Japan ist ein wunderbares Land mit einer abgefahrenen Hauptstadt: Tokio – chaotisch, gefühlt unüberschaubar, aber trotzdem läuft alles so geordnet und ist sauber. Hier siehst du nur Schriftzeichen und fühlst dich sofort wie in einer anderen Welt. Die Bahn kommt pünktlich, die Menschen gehen nur bei grün über die Straße und es fühlt sich so an als wüsste jeder genau, wo er hingeht und was er macht. Es ist kein Wunder, wenn man sich in dieser 9 Millionen-Einwohner-Stadt erstmal verloren fühlt. Hier findet man alles von Wolkenkratzern, moderner Architektur bis hin zu beeindruckenden Tempeln. In dieser Stadt wird es ganz sicher niemals langweilig, vor allem natürlich mit unseren Tipps zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Japans Hauptstadt Tokio!

Sehenswürdigkeiten in Tokio – das solltest du nicht verpassen!

Sehenswürdigkeiten gibt es in der bevölkerungsreichsten Stadt Japans unglaublich viele. Wir berichten über die Top-Sehenswürdigkeiten in Tokio, die wir dir für einen kurzen Aufenthalt in dieser Millionenstadt absolut ans Herz legen können. Wir waren 3 Tage in der größten Metropole Japans und haben nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch Tipps zum Sparen auf deiner Japan Reise vorbereitet.

1. Tokyo Skytree – Schau dir die Millionenstadt von oben an!

Tokyo Skytree beleuchtet bei Nacht

Der Tokyo Skytree ist mit seinen 634 Metern eine der beliebtesten Tokio Sehenswürdigkeiten. In dem höchsten Fernsehturm der Welt gibt es zwei Aussichtsplattformen, die auf 350 und 450 Metern liegen. Von dort oben hast du einen kompletten Überblick über Tokio. Bei Tag und gutem Wetter hat man sogar eine Sicht bis zum Mount Fuji. Von oben kannst du dann auch den Tokyo Tower begutachten, welcher eine Nachbildung des Eifelturms in Paris darstellt. Außerdem sieht man den Fluss Sumida, der durch Tokio führt.

Aussicht vom Tokyo Skytree auf Sumida Fluss bei Nacht

Die Eintrittskarten für den Tokyo Skytree kannst du in der 4. Etage des Gebäudes kaufen.

Da der Tokyo Skytree eine sehr gefragte Attraktion in Tokio ist, empfehlen wir dir, die Karten bereits online zu kaufen. Hierbei hast du sogar die Möglichkeit für ein Ticket ohne Anstehen, für welches wir uns auch entschieden haben.

Du hast also die Wahl zwischen einem Ticket für den Tokyo Skytree ohne Anstehen* für 24,42 € oder dem Ticket für den Tokyo Skytree (mit Anstehen)* für 15,19 €. Es kommt natürlich auf den Wochentag und deine Zeiteinteilung in der Millionenstadt an.

Mit dem Fahrstuhl auf den Tokyo Skytree

Nachdem du die Eintrittskarten gekauft hast, bringt dich der Fahrstuhl in unglaublichen 50 Sekunden auf die erste Aussichtsplattform, das entspricht 600 Metern in einer Minute!

Tempo Deck am Tokyo Skytree

Das Tempo Deck liegt auf 350 Metern höhe und besteht aus insgesamt 3 Etagen. An der obersten Etage befindet sich der Fahrstuhl und dich erwartet sofort eine geniale Aussicht über Tokio. In der mittleren Etage befindet sich das französisch-japanisches Restaurant Musahi Sky. In der untersten Etage befindet sich noch ein Café und verschiedene Sitzgelegenheiten, um die Aussicht zu genießen. Außerdem findest du hier den berühmten Glasboden und wenn du dich traust, kannst du sogar darauf springen!

Glasboden im Tokyo Skytree - höchster Fernsehturm der Welt

Tembo Galleria am Tokyo Skytree

Nach einer weiteren Fahrt mit dem Fahrstuhl kommt man auf die in 450 Metern Höhe gelegene Aussichtsplattform. Auch wenn hier meistens weniger los ist, eignet sich das untere Deck besser für Erinnerungsfotos, denn dort sind größere Fenster und man kann mehr auf sein Bild bekommen.

Skytree im Winter – Beleuchtung & Schlittschuhlaufen

Wir waren im Februar in Japan und es gab eine wunderschöne Beleuchtung und eine Schlittschuhbahn direkt vor dem Skytree. Das sieht gerade im abendlichen Licht einfach nur magisch aus!

Eislaufbahn vor dem Tokyo Skytree im Winter Schlittschuhlaufen

Für unseren Geschmack war die Eisfläche aber etwas zu klein und somit nicht unbedingt einladend, obwohl wir das Schlittschuhlaufen lieben!

2. Kaufe dir echte japanische Essstäbchen mit Gravur!

Im Gebäude des Tokyo Skytree gibt es die Möglichkeit, sich japanische Essstäbchen gravieren zu lassen. Der Laden sah ein bisschen aus wie bei Harry Potter. Es hätte sich auch um Zauberstäbe in der Winkelgasse handeln können! Eine wirklich coole Sache. Die netten Damen übersetzen dir deinen Vor- und Nachnamen oder deine gewollte Gravur in Hiragana, Katakana oder Kanji. Das sind übrigens die drei Schriften, die in der japanischen Sprache verwendet werden. Super interessant, wenn die Verkäuferin dann selbst nach passenden Schriftzeichen in Kanji sucht. Davon gibt es nämlich unglaubliche 50.000 Zeichen! In Katakana und Hiragana, welche auch die gängigen Schriften der Japaner sind, gibt es jeweils 46 Zeichen.

Wenn du dir einen Schriftzug und deine gewünschte Gravur ausgesucht hast, dann suchst du dir passende Essstäbchen in der richtigen Grüße aus und machst eine kleine Anzahlung. Nach ca. einer Stunde kannst du deine gravierten Essstäbchen dann im Geschäft im Tokyo Skytree abholen.

Die Stäbchen haben wir heute noch und sind ziemlich stolz darauf!

3. Nimm an einer Free-Walking-Tour durch Tokio teil!

In vielen großen und bekannten Städten werden von Locals Touren angeboten, die kostenlos gemacht werden. Selbstverständlich solltest du dem Guide am Ende eine Kleinigkeit geben, denn die Menschen machen das ganze freiwillig und kennen sich wirklich sehr gut aus.

Die Free Walking Tour in Tokio gibt es tags und nachts und es werden unterschiedliche Gebiete, sowie Bedürfnisse abgedeckt. Die Touren sind meistens in kleinen Gruppen, sodass es wirklich Spaß macht und man auch persönlich Fragen stellen kann. Wir hatten zwei total tolle Touren mit vielen Sehenswürdigkeiten in Tokio und können dir eine Free Walking Tour nur wärmstens empfehlen! Zudem sparst du damit bares Geld, denn du gibst nur so viel aus, wie dir die Tour wert ist.

Die Termine für die Free Walking Touren in Tokio findest du hier.

4. Übernachte in einem Kapsel-Hotel!

In Tokio schon fast üblich sind Kapsel-Hotels. Diese sind vor allem eins: platzsparend und vollkommen optimiert. Es kommt einem ein bisschen vor wie in einem Bienenstock, denn die Kapseln sind eng aneinander und immer für eine Person gedacht. Diese Erfahrung solltest du dir gerade in Tokio nicht entgehen lassen. Wir haben dir mal ein paar Kapsel-Hotels für Tokio ausgesucht:

Emblem Hostel Nishiarai - Kapsel Hotel in Tokio Japan

5. Probiere Running-Sushi!

Du liebst Sushi so sehr wie wir? Dann wirst du in Japan auf jeden Fall glücklich! Noch nirgendwo hat Sushi so gut geschmeckt, wie hier. Die Japaner legen nämlich riesen wert auf gute Qualität und die Auswahl ist auch enorm groß im Gegensatz zu Sushi-Restaurants in Deutschland.

All you can Eat gibt es so gut wie gar nicht, denn die Japaner sind ökonomisch ziemlich optimiert und wissen, dass dieses Geschäftsmodell nicht genügend Gewinn bringt – bei der guten Qualität, die geliefert wird. Vor allem ist es hier auch noch wirklich preiswert. Da muss man auf nichts verzichten! Mit anderen Speisen in Restaurants kann man Sushi nicht vergleichen. Also auch hier wieder: Schnäppchenalarm!

Wir sind auf unserer Japan Reise übrigens mit knapp 30 Euro Tagesbudget pro Person sehr gut klargekommen. Unsere Japan Reisekosten findest du hier.

6. Überquere die Shibuya Kreuzung!

So viele Menschen wie hier hast du sicherlich noch nicht auf einer Kreuzung gesehen. Die wohl berühmteste Kreuzung der Welt liegt in dem Shibuya Viertel und ist bekannt für ihre Menschen-Massen. An einem Abend gehen bis zu 15.000 Leute über diese Kreuzung – das ist einfach nur unreal und man sollte es sich unbedingt selbst ansehen.

Wir haben gelesen, dass du vom 1. Stock des Starbucks Gebäudes eine perfekte Sicht auf die Shibuya Kreuzung hast.

7. Besuche die Takeshita Street!

Eine der bekanntesten Straßen in Tokio ist die Takeshita Street. Die ca. 400 Meter lange Hauptstraße von Harajuku erreichst du direkt über den JR-Bahnhof Harajuku. Hier herrscht ein riesen Getümmel, aber es ist super interessant zu sehen. Auf der Takeshita Street oder auch Takeshita Dori richtet sich alles an die jungen Japanerinnen. Es gibt günstige Kleidung, verrückte Shops und viele, viele Süßigkeiten.

Sogar Lady Gaga kauft auf der verrückten Takeshita Street ein. Auch wenn die Straße eigentlich übersetzt niedlich oder süß heißt, gibt es viele Geschäfte und Boutiquen, die sich auf Gothic-Mode spezialisiert haben. Eine ganz verrückte Welt in Tokio.

Am Anfang dieser speziellen Straße ist ein Tor mit einer Videoleinwand. Im Internet findet man viele Selfies mit sich selbst darauf, aber als wir dort waren hat es nur verschiedene Schriftzeichen abgespielt. Was darauf stand wissen wir natürlich nicht, vielleicht einfach Takeshita Street auf Japanisch? 😀

Menschenmenge auf der Takeshita Street in Tokio

Wenn man nach einem außergewöhnlichen Geschenk oder Mitbringsel aus Japan sucht, dann wird man hier definitiv fündig!

8. Bestaune Tokios Architektur!

Wow, diese Stadt ist ein Meisterwerk. Gerade die Architektur in Tokio ist der absolute Hammer. Man kann gar nicht glauben, dass so etwas von Menschen erbaut wurde. Wir haben es geliebt, einfach durch Tokios Straßen zu schlendern und zu staunen!

Architektur in Tokio Japan

Fazit zu den Sehenswürdigkeiten in Tokio

Tokio hat die krasseste Architektur, verrücktesten Straßen, ruhigsten Parks und schönsten Tempel. Es ist eine Stadt der Gegensätze und um alle Sehenswürdigkeiten zu sehen, bräuchte man viel mehr Zeit! Bei unserem nächsten Besuch in Tokio möchten wir den Mount Fuji besteigen. Außerdem möchten wir das nächste Mal zur Kirschblütenzeit nach Japan Reisen. Die Reise im Februar war selbstverständlich viel kostengünstiger und das war auch gut so, aber trotzdem möchten wir uns das zumindest einmal im Leben ansehen! Was wir noch so alles im Leben geplant haben? Schau doch mal auf unserer Bucketlist vorbei!

Was ist dein persönliches Tokio Highlight?

Wenn du nicht so gerne in Großstädten unterwegs bist und lieber die japanische Kultur näher kennen lernen möchtest, dann empfehlen wir dir eine Reise nach Kyoto.

Hier kommst du zu unserer Packliste für deine Japan Backpacking Reise!

Wir hoffen, der Beitrag war hilfreich und wir wünschen dir einen tollen Aufenthalt in Tokio und eine unvergessliche Japan Reise!

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 9. Oktober 2019 um 17:45 aktualisiert.

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2 Kommentare zu „Tokio – Sehenswürdigkeiten, Tipps & Erfahrungen“

  1. Wir waren 2018 das letzte Mal in Japan. Ich vermisse es sehr, durch die Wolkenkratzer zu schlendern, das laute und bunte Akihabara und das Essen. Nur den Skytree würde ich nicht besuchen, man kann auch auf’s Rathaus hoch und das ist gratis.

    1. Hallo Tanja,

      am meisten vermissen wir wohl auch das leckere Essen. Einfach immer frisch, gesund und lecker! Vielen Dank für den Tipp mit dem Rathaus, das haben wir bisher noch nicht gehört. Das werden wir uns beim nächsten Mal sicher auch mal ansehen!

      Liebe Grüße,
      Valentin & Jasmin

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